Zu Besuch bei Oma - В гости к бабушке, бабушка на немецком языке

Zu Besuch bei Oma — В гостях у бабушки

Топик на немецком языке с переводом «Zu Besuch bei Oma — В гостях у бабушки»

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Meine Oma ist die allerbeste Oma der Welt. Trotz Ihres hohen Alters, wird bald siebzig, ist sie noch rüstig und flink. Und ihr werdet lachen, ich euch sage, dass mich meine Oma zum Frühsport bewogen hat. Mit fünfzig Jahren hatte sie einen schweren Betriebsunfall, verlor dabei 3 Finger der rechten Hand und musste sich noch im Krankenhaus ihren langen schwarzen Zopf abschneiden lassen, weil sie sich nun nicht mehr so geschickt frisieren konnte. Das waren für alle schreckliche Wochen. Aber in diesen Wochen haben Oma Willensstärke, Kraft und Optimismus auch nicht für eine Sekunde verlassen. Und seit dieser Zeit macht sie täglich ihre Morgengymnastik, und ich folge ihrem Beispiel.

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Aber eines kann und kann sie einfach nicht lassen. Oma kocht gern und zufrieden, wenn Vati, Mutti und ich ihr gutes Essen loben und alles schön brav aufessen. Am Wochenende oder in den Ferien fahre ich immer mit meinem Fahrrad zur Oma. Und jedes Mal folgt nach der herzlichen Begrüßung und Umarmung das Aufstellen eines Speiseplanes für die nächsten Tage. Das ist für Oma eine sehr ernste Sache. Auf dem Speiseplan stehen nur meine Lieblingsgerichte. Und wer kann da schon widerstehen, wenn es schmeckt? Oma kann es. Sie ist super. Ich kann es nicht. In wenigen Tagen ist meine schlanke Linie hin. Und nach solchen kulinarischen Höhepunkten muss ich immer eine Hungerkur machen. Meine Eltern lachen über mich. Aber mir ist ganz und gar nicht zum Lachen zumute.

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„Tag, Urselchen, mein liebes, kommst du wieder mal deine Oma besuchen? Das ist aber nett von dir. Na, komm nur herein. Hast du das Fahrrad schon im Schuppen?“

„Und wie geht’s dir?“

„Ach, Kindchen, bestens! Aber du siehst schlecht aus, bist ganz blass und abgemagert. Hast sicher tüchtig für die Schule gelernt die ganze Woche?“

„Aber Oma, ich bin doch nicht blass. Im Gegenteil, vom Fahrradfahren bin ich rot und durchgeschwitzt“.

„Setz dich erst mal, Ursel, ruh dich fünf Minuten aus. Wir überlegen uns inzwischen, was wir die zwei Tage kochen werden“.

„Aber Omi, das ist doch gar nicht so wichtig!»

„Was? Da kommt meine Ursel zu Besuch, und da soll das Essen nicht so wichtig sein? Also, heute gibt es Gemüseeintopf mit viel Petersilie. Ich wusste ja nicht, dass du kommst».

„Warum entschuldigst du dich, Oma? Ich esse Gemüseeintopf schrecklich gern“.

«Weißt du was? Für eine Nachspeise ist schnell gesorgt. Wir gehen jetzt in den Keller, und du suchst dir irgendein Kompott aus“.

„Am liebsten esse ich Süßkirschen, weißt du, die großen gelben“.

„Na gut, also Kirschkompott. Oder soll ich zum Nachtisch Pudding kochen? Das schaffe ich noch“.

„Schokoladenpudding machen wir morgen, Oma“.

„Wie du meinst. Und zum Abendbrot…, halt, beinahe hätte ich die Vesperzeit vergessen. Wir könnten heute im Garten Kaffee trinken. Opa hat einen Tisch gezimmert und den Sonnenschirm aufgestellt. Und ich habe gestern einen Quarkkuchen gebacken. Schlagsahne für den Kuchen steht noch im Kühlschrank“.

„Wie wär’s, Oma, wenn wir beim Fleischer etwas Leberwurst und gekochten Schinken kaufen würden? Die Wurst von eurem Fleischer schmeckt viel besser. Das wäre doch was fürs Abendbrot“.

„Weißt du, Ursel, heute kommt Frau Endert zum Abendbrot. Ich habe sie eingeladen. Seit ihr Mann gestorben ist, fühlt sie sich immer so einsam. Und zu dieser Gelegenheit möchte ich eine kalte Platte auf den Tisch stellen mit Wurstaufschnitt, diversen Salaten, Schnittkäse und Obst. Ich möchte auch Tee, Limonade, Juice und Bier anbieten. Denn kann sich jeder aussuchen, was er möchte, einverstanden?“

„Na klar! Aber wo ist denn eigentlich Opa?»

„Er gräbt im Garten Kartoffeln …“

„… für die Kartoffelklöße zum Sonntagsessen, nicht wahr?“

„Ganz recht, Ursel. Wollen wir Rinderbraten und Rotkohl dazu machen?”

„Du weißt ja, dass das mein Leibgericht ist. Aber nach dem Essen muss ich dann schon wieder nach Hause fahren, denn am Montag schreiben wir eine wichtige Kontrollarbeit“.

“Was sein muss, muss sein. Da kann man nichts machen“.

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